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Entdecken & Gestalten

Entdecken & Gestalten

(auch für Klavier) (auch für Klavier) (auch für Klavier) (auch für Klavier)
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  • 979-0-50010-061-4
Seit etwa zwei Jahrzehnten unterrichtet der Komponist Schüler aller Altersstufen im Einzel- und... mehr

Seit etwa zwei Jahrzehnten unterrichtet der Komponist Schüler aller Altersstufen im Einzel- und Gruppenunterricht in Musiktheorie und Komposition. Dabei ist es ihm ein Anliegen, neben der klassischen Harmonielehre und Gehörbildung, Grundlagen der Musik des 20. Jahrhunderts zu vermitteln. So entstand über mehrere Jahre, angeregt durch den AUGEMUS Musikverlag, Entdecken & Gestalten – Ein Komponier- und Musizierbuch für den Instrumental- und Gruppenunterricht. Dieses möchte den Instrumental- und Theorieschüler anregen, grundlegende musikalische Phänomene wahrzunehmen und gleichzeitig eigenschöpferisch tätig zu werden. Die kurzen Vortragsstücke sollten vom Lehrer gespielt und vom Schüler charakterisiert und beschrieben werden. Aus der durch die Hörwahrnehmung stattfindenden Sensibilisierung für musikalische Grundprozesse ergeben sich weiterführende Kompositionsaufgaben. Mit dem eigenschöpferischen Tun des Schülers werden im ersten Teil des Komponierbuches die verschiedenen Charaktere der modalen Tonarten und im zweiten Teil die der zusammengesetzten Taktarten und einer erweiterten Tonalität erlebt und erlernt. Die Vortragsstücke lassen sich auf dem Akkordeon und auf dem Klavier ausführen. Auf instrumentenspezifische Angaben wurde verzichtet. Einige der Kompositionen können auch vom Schüler selber erarbeitet und vorgetragen werden. Phantasie und Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Als Vorbereitung für jüngere Schüler, etwa im Grundschulalter, sei auf das Komponierbuch für junge Klavierspieler von Peter Heilbut hingewiesen, das im Verlag Otto Heinrich Noetzel (Wilhelmshaven) erschienen ist.

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Akkordeontyp: Einzeltonakkordeon
ISMN: 979-0-50010-061-4
Dauer: 00:25:30
Rezension:

Das Fach Komposition wird in der außerschulischen Musikerziehung nach wie vor stiefmütterlich behandelt - als eigenständiges Fach bieten es nur wenige Musikschulen an. So findet man Musiktheorie und damit verbunden eigenschöpferisches Arbeiten allenfalls als sekundären Bestandteil des Instrumentalunterrichts. Da diesbezügliche Handreichungen für InstrumentallehrerInnen rar sind, macht die Neuerscheinung des Bochumer Musikverlags Augemus neugierig. Sie bietet sich vor allem für die Verwendung im Klavier- und Akkordeonunterricht an. Christoph J. Keller hat aus seiner Erfahrung als Musikschullehrer sowie freischaffender Komponist, Kompositionslehrer und Musikerzieher heraus mit Entdecken und Gestalten ein Buch zusammengestellt, das MusikschülerInnen klassische Harmonielehre, Gehörbildung und die Grundlagen der Musik des 20. Jahrhunderts vermitteln möchte. Ziel seiner Publikation ist es, Kinder und Jugendliche im Alter von etwa elf bis 16 Jahren anzuregen, musikalische Phänomene wahrzunehmen und dabei schöpferisch tätig zu werden. Die Vorgehensweise ist so angelegt, dass jeweils ein kurzes Vortragsstück aus Kellers Feder vom Lehrer vorzuspielen ist, welches im Anschluss von der Schülerin beschrieben werden soll. Hieraus ergeben sich in der Folge weiterführende Kompositionsaufgaben. Entdecken und Gestalten ist in zwei Hauptteile untergliedert. Im ersten durchschreiten die ansprechenden kurzen Kompositionen Kellers alle modalen Tonarten. Der Schüler hat dabei vielfältige Aufgaben zu erfüllen: So kann er einen (Eichendorff-)Text einer Komposition von Keller unterlegen, verschiedene Rhythmen klopfen und erfassen, im lydischen Kinderspiel kann er eine ansatzweise vorhandene Melodie fortführen sowie Tempo und Dynamik ergänzen

Einspielung:

und im Anschluss an Kellers mixolydisches Vortragsstück Improvisata gilt es, eine Melodie mit einem gegebenen Bass fortzusetzen. Den Abschluss des ersten Teils bilden zwei Kompositionsaufgaben, in denen die SchülerInnen verschiedene musikalische Charaktere mit modalen Tonarten verknüpfen und Artikulation und Dynamik berücksichtigen sollen. Einerseits kann man im ersten Buchteil erleben, wie verwandt die gesprochene Sprache mit der Musik sein kann: „Der Rhythmus der Sprache kann zum Rhythmus einer Melodie werden und umgekehrt, in einer Melodie können Reime und Sprachrhythmen verborgen sein“ (S. 4). Und andererseits wird man in die Lage versetzt, die Charakterunterschiede der modalen Tonarten zu unterscheiden. Im Mittelpunkt des zweiten Teils stehen zusammengesetzte Taktarten aus geraden und ungeraden Einheiten, die stetig wechseln können. Keller geht hier wir im ersten Buchteil vor, indem er ein von der Lehrerin zu spielendes Vortragsstück vorgibt. Der Schüler soll nun mit Textbezug, mit vorrangigen Quart- oder Sept-Intervallen oder mit freitonalen Klängen komponieren - immer in Verbindung mit zusammengesetzten Taktarten - sowie ein eigenes Rhythmusspiel im kniffligen 11/8-Takt erfinden. Am Ende fasst Keller die erworbenen Kenntnisse zusammen und ermuntert zur Komposition zweier Stücke in modalen Tonarten (phrygisch und lydisch) mit zusammengesetzten Taktarten und lässt vagierende (zu- und abnehmende) Takte mit einfließen. Er schließt mit der Aufgabe, ein Rhythmusspiel zu erfinden, das vagierende Rhythmen und Kompositionstechniken wie Rhythmusspiegelungen einschließt und seine Würze durch sparsam zu dosierende freitonale Klänge erhalten soll. Keller legt mit Entdecken und Gestalten ein in erster Linie für den Klavier- und Akkordeonunterricht gedachtes kleines Lehrwerk vor, bei dem engagierte SchülerInnen mit viel Freude gute Ideen beim Komponieren und Musizieren entwickeln können. Seinem Anliegen, SchülerInnen zum bewussten Hören sowie zur eigenschöpferischen Gestaltung anzuregen, sie auch an einige Grundlagen der Musik des 20. Jahrhunderts - modale Tonarten, vagierende und gespiegelte Rhythmen, Verbindung von geklopften Rhythmen und freitonalen Klängen - heranzuführen, wird Keller durchgehend gerecht. So kann seinem Buch, übrigens auch wegen der übersichtlichen Anordnung und des fehlerfreien Drucks, eine große Verbreitung gewünscht werden. Uwe Sandvoß in Üben & Musizieren. Zeitschrift für Musikschule, Studium und Berufspraxis 2 (2004), S. 69-70.

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