Accordion Dialogues
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- Artikel-Nr.: 978-3-924272-14-2
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| Accordion Dialogues and the Poetics of an Interpretive Art is a timely and compelling publication that challenges young and emerging artists to engage with an eclectic range of critical thinking as they journey through the often technocratic conservatoire on the way to a concert career. The collection is built around the perspectives gleaned by Petrič during a singular 35-year career as a professional international soloist and chamber artist. It is a vantage point that delivers a unique artistic heft and perspective, and is supported throughout the book by the ideas of the “companions” who have inspired him along the way – thinkers, poets, theorists, and artists. The discussion covers theoretical, technical and artistic approaches to a contemporary accordion art. Topics include historic denigrations, universalist demands, autonomous ideology, and how to un-erase the historic denunciations of a nihilistic accordion. Crucially, the accordion is contextualized by positioning it within a broad historical perspective, from the late 19th century to the present, introducing remarkable new evidence of the direct relationship of precursive accordion design, as early as 1907, to a contemporary interpretive accordion art. Throughout, Petrič argues for the necessity of informed performance practice if one is to acquire the artistic strategies and habits of mind required to access (and survive) the postmodern concert hall. Accordion Dialogues is an important title for new students of the accordion art, and for lifelong practitioners looking for fresh perspectives. | Accordion Dialogues and the Poetics of an Interpretive Art (Akkordeon-Dialoge und die Poetik einer interpretierenden Kunst) ist eine zeitgemäße und anregende Publikation, die junge und aufstrebende Künstler dazu auffordert, sich mit einem breiten Spektrum an kritischem Denken auseinanderzusetzen. Sie unterstützt sie auf ihrem Weg durch die oft technokratisch geprägten Ausbildungsstätten hin zu einer Konzertkarriere und stellt die humanistische und polyphone Kreativität in den Mittelpunkt. Die vorliegende Sammlung basiert auf den vielfältigen Erfahrungen, die Petrič während seiner 35-jährigen Karriere als internationaler Solist und Kammermusiker gesammelt hat. Dies verleiht ihm ebenso künstlerische Bedeutung wie auch seine besondere Perspektive, die im gesamten Buch durch die Ideen von „Weggefährten“ – Denkern, Dichtern, Theoretikern und Künstlern – unterstützt wird, die ihn auf seinem Weg inspiriert haben. Die Diskussion umfasst theoretische, technische und künstlerische Ansätze zur zeitgenössischen Akkordeonkunst und behandelt Themen wie historische Verunglimpfungen, universalistische Ansprüche, autonome Ideologien sowie die Frage, wie man die historischen Verunglimpfungen eines nihilistischen Akkordeons aufdecken und entlarven kann. Ein zentraler Punkt ist dabei, das Akkordeon in einen umfassenden historischen Kontext zu stellen, der vom späten 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart reicht. Zudem werden bemerkenswerte neue Erkenntnisse über die unmittelbare Beziehung zwischen dem ursprünglichen Akkordeondesign von 1907 und der heutigen Interpretationspraxis der Akkordeonkunst präsentiert. Besonders hervorgehoben wird die Notwendigkeit einer fundierten Aufführungspraxis, die es ermöglicht, künstlerischen Strategien und Denkgewohnheiten zu entwickeln, die für den Zugang zum postmodernen Konzertsaal und dessen Fortbestehen unerlässlich sind. Accordion Dialogues ist ein wichtige Veröffentlichung sowohl für neue Studierende der Akkordeonkunst als auch für erfahrene Praktizierende, die nach neuen Perspektiven suchen.
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| Master accordionist, Joseph Petric, shares his interpretive skills via the written page. ACCORDION DIALOGUES gives us a glimpse into the minds of world class musicians, poets and philosophical giants. Turning from performing and recording to pen on paper the author reveals a wealth of concepts about our Euro-Western culture. Rich with acknowledgements of other thinkers we find abundant examples of paradox in the effort to communicate. Petric shows us how habits and trends can influence our attitudes. The cantus firmus is his beloved accordion whose reeds breathe respect for music of all ages from community events to the concert stage. Transcribing and copying scores of the past shows a way of honoring where we came from and our way forward with the accordion communicating 'the medium is the message'. | Der Meisterakkordeonist Joseph Petrič vermittelt seine Erfahrungen und Fähigkeiten als Interpret auch in schriftlicher Form. ACCORDION DIALOGUES gewährt Einblicke in die Gedankenwelt von Musikern von Weltrang, Dichtern und großen Philosophen. Indem sich der Autor vom Musizieren und Aufnehmen dem geschriebenen Wort zuwendet, eröffnet er eine Fülle von Gedanken und Konzepten zu unserer westlich-europäischen Kultur. Mit zahlreichen Verweisen auf andere Denker finden sich in dem Buch viele Beispiele für die Paradoxien, die beim Versuch der Kommunikation entstehen. Petrič zeigt, wie Gewohnheiten und Trends unsere Einstellungen beeinflussen können. Der cantus firmus ist sein geliebtes Akkordeon, dessen Stimmzungen den Respekt vor der Musik aller Epochen gleichsam atmen – vom Musizieren im gesellschaftlichen Umfeld bis zur Konzertbühne. Die Beschäftigung mit Partituren der Vergangenheit, ihre Transkription und die Anfertigung von Abschriften, erweisen sich als eine Möglichkeit, die eigene musikalische Herkunft zu würdigen und zugleich den Weg des Akkordeons in die Zukunft zu weisen. Dabei vermittelt das Akkordeon: „Das Medium ist die Botschaft.“ |
Boyd McDonald, Professor Emeritus, Wilfrid Laurier University. Boyd (composer and period fortepianist) was student of Nadia Boulanger 1959-63.
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| Accordion Dialogues articulates important alternatives to the modernist fetish of anti-historical novelty, and does so in a way that applies to culture in general, as well as to the accordion. It lavishes attention on all accordion precursors, geographically, historically and socio-politically contextualized with interesting and convincing speculations. And most insightfully, it shows how the “inclusive” accordion has the ability to subvert orthodox expectations inverting the hierarchy of the concert hall by its very appearance on the stage. What is central to this innovative perspective is the very act of “testing ideas in performance” in the concert hall with real audiences. | Accordion Dialogues zeigt wichtige Alternativen zum modernistischen Fetisch der antihistorischen Neuheit auf, und zwar in einer Weise, die sowohl für die Kultur im Allgemeinen als auch für das Akkordeon gilt. Das Buch widmet allen Vorläufern des modernen Konzertakkordeons große Aufmerksamkeit und setzt sie mit interessanten und überzeugenden Spekulationen in einen geografischen, historischen und gesellschaftspolitischen Kontext. Besonders aufschlussreich wird gezeigt, wie das „inklusive“ Akkordeon die Fähigkeit besitzt, konventionelle Erwartungen zu untergraben, indem es allein durch sein Erscheinen auf der Bühne die Hierarchie des Konzertsaals auf den Kopf stellt. Im Mittelpunkt dieser innovativen Perspektive steht der Akt des „Ausprobierens von Ideen in der Aufführung“ im Konzertsaal vor einem realen Publikum. |
Linda Hutcheon, Professor Emeritus University of Toronto, for English literature.