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Meditation

Meditation

Besetzung: Flöte und Akkordeon
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  • 979-0-50010-088-1
Die Partitur für die Meditation beendete Christoph J. Keller im Dezember 2000. Der Komponist... mehr

Die Partitur für die Meditation beendete Christoph J. Keller im Dezember 2000. Der Komponist gibt zum Werk folgende Auskunft:

„Die harmoniebildenden Klänge des Akkordeons entwickeln sich aus einer freien, ruhigen Klangestaltung, über welcher sich die deklamatorisch-expressiven Melodien der Flöte entfalten. Rhythmisch Perkussives und kurze polyphone Episoden bilden Kontraste, die der Komposition etwas quasi Improvisatorisches verleihen.“

Die Uraufführung der Meditation spielten Martin Czischke-Müller (Flöte) und Ute Pukropski (Akkordeon) am 1. März 2002 im Kulturzentrum PFL in Oldenburg.

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Akkordeontyp: Einzeltonakkordeon
ISMN: 979-0-50010-088-1
Dauer: 00:10:30
Rezension:

Freies Atmen im Raum Die Geburt des Klanges aus dem Luftstrom eröffnet archaische Schichten, die von der Mitte heraus wiederbelebt werden. Aufgehoben in einem 6/4-Takt inszeniert Chr. J. Keller mit seiner Miniatur-Meditation ein freies Atmen im Zeitraum. Die Klangstruktur der vagierenden Sechsklänge des Akkordeons erzeugt ein Kraftfeld, in dem die Flötenstimme wie aus einem Dornröschenschlaf zu erwachen scheint. Ein Pas de deux entfaltet sich um den Zentralton e herum und lässt immer neue Spannungsbalancen entstehen, die mal in rhythmisch perkussiven, mal in polyphonen Episoden erstarren und sich wieder befreien. Insa Oertel In: Neue Musikzeitung (April 2009), S. 53. Christoph J. Keller: Meditation für Flöte und Akkordeon Wie kammermusikintegrierend das Akkordeon sich in dieses Duo mit der Flötenstimme einfügt, ist bemerkenswert. Es beschränkt sich nicht nur auf die für das Instrument typischen und wirkungsvollen Cluster und setzt rhythmische Akzente, sondern partizipiert kontrapunktisch am originellen Declamando der Flöte, die, blas- und fingertechnisch gut gefordert, sich meditierend über ihre Themenmotive vom braven Cantabile ausdrucks- und kontrastreich entfaltet und zu einem kurzen gemeinsamen virtuosen Schlusstaumel führt. Eckart Rohlfs in: Neue Musikzeitung (Mai 2011), S. #. auch online: [Link einfügen]

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